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| Kims Tong Bei Seminar 25.02.12 |
Zhen Wu / Bailung e.V. 真武 / 白龍
Gedanken von Schülern und Trainern des Vereins für Kampfkünste in Osnabrück zum Thema Kung Fu (Martial Arts), Taiji Quan (Tai Chi Chuan) und Qi Gong.
Montag, 27. Februar 2012
Samstag, 18. Februar 2012
Chen Tai Chi Grundlagenseminar bei Jörg Steinmüller
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Stances in Gong Fu – and their proper training
- Correct foot placement: Almost without exception the toes should point in the same direction as the knee. The foot of the supporting leg should touch the ground with the whole sole or the style specific important parts thereof.
- The legs shouldn’t be unnecessarily tense or unreasonably extended. The goal should be a harmonic overall structure that supports the respective stance in stability but also mobility. Overextended joints are not very helpful here.
- Involvement of the Kua 胯 – the pelvic or hip region – is important. Here the connection of legs and torso is maintained. If the Kua is not flexible and open enough, stances get weak and less effective.
- The upper body should usually be upright and relaxed. Only few stances really require the upper body to bend forward. A deep Ma Bu 馬步 – horse stance for example should usually be performed with the upper body in an upright position.
- The center of the body should be sunken and relaxed. Only then a stance can get really solid. This is also called “rooting” of the body.
- Mobility and stability should go hand in hand. They complement each other and without one the other one cannot be perfected.
- When moving dynamically the legs should still be able to comply to above mentioned static criteria, while the upper body and arms are agile and move on intention.
- Despite the dynamic movement, the center should always be sunken to maintain the structure of the body. The body should be “full”, which is full of energy and intention.
To train stances effectively, several exercises should get integrated into regular training routines.
- Feet stay parallel the whole time
- Knees go back and forth, but stay above the feet. No collapsing inwards or outwards.
- Height of the stance stays constant. No up and down movement. The center is sunken.
- Arms are relaxed and swing only because of the Kua rotation.
- Feet are parallel
- Knees and Feet are aligned
- Tailbone is sunken, the buttocks are not protruding backwards
- Upper body is straight, head stretching upwards
- The tailbone should be relaxed and sunken, buttocks are not extruding backwards
- Head streaches upward
- Upper body is straight
- Front foot is “empy” and touches the ground only with the ball of the foot
- The whole weight lies on the rear leg
- The rear (supporting) leg is bent
Conclusion
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Mittwoch, 8. Februar 2012
Neuer Sanda Kurs bei Bailung
- Was ist Sanda eigentlich ?
Sanda ist ein aus China stammendes reglementiertes Format des Kampfes, dessen Wurzeln in den traditionellen chinesischen Kampfkünsten liegen.
Das Training und der Kampf basieren auf folgenden Elementen:
Da Fa: Die Methode des Schlagens
Hier werden Schlag- und Stoßtechniken und Kombinationen hieraus ausgeführt und trainiert.
Ti Fa: Die Methode des Tretens
An dieser Stelle werden Fußtritte und -stöße geübt und in den Kampf sinnvoll eingebracht.
Shuai Fa: Die Methode des Werfens
Würfe und Takedowns sowie das korrekte Fallen sind ebenso Bestandteile von Training und Kämpfen.
Sanda im Sportverein Bailung
2x wöchentlich à 1,5 Stunden findet das Training im Sportverein Bailung statt. Neben den erwähnten Methoden werden auch Prinzipien aus dem traditionellen Kung-Fu anschaulich erklärt und auch für Anfänger umsetzbar. Sowohl der sportliche Aspekt als auch der Fitnessgedanken sind Bestandteile des Trainings, welches individuell im Hinblick auf das Niveau der Teilnehmer abgestimmt wird. Grundideale sollen Spaß, Fleiß und Ehrgeiz sein.
Was bringt dir Sanda?
Abgesehen von den kämpferischen Aspekten bietet Sanda die Möglichkeit, dich mit dir selbst und deinem Körper auseinanderzusetzen und deine eigenen Grenzen zu erkennen und zu lernen, sie zu überschreiten. Ebenso kannst du die Belastbarkeit anderer besser einschätzen. Gerade deshalb spielen Fairness und Teamgeist eine wichtige Rolle.
Meld dich doch mal zum kostenlosen Schnuppertraining an und komm vorbei:
Trainingszeiten für Sanda:
Montags: 18.30-20.00; Donnerstags: 19.45-21.15
Bailung e.V.
Hannoversche Straße 18
49084 Osnabrück
Telefon: 0541 - 5000731
E-Mail:info@bailung.de
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Dienstag, 6. Dezember 2011
Jahresabschluss- und Weihnachtsfeier 2011 - von Nicole Laurenz
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Montag, 5. Dezember 2011
Eine Woche mit meinem Lehrer Zhang Xinbin
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Montag, 21. November 2011
Taiji Applications
Er ist nicht schön, nicht effektvoll geschnitten und ich habe auch nicht mehrere Wochen geübt, bevor wir das aufgenommen haben. Ich bin einfach ins Training, hab mir einen Schüler geschnappt und wir haben 15 Minuten aufgenommen.
(Unten erklär ich mal, was ich mir so dabei denke ... )
Folgende Techniken sind zu sehen:
Das Knie streifen
Ich verstehe nicht, wie man mit dieser Technik einen Tritt "blocken" möchte? Die Leute haben noch nie einen richtigen Tritt abbekommen, scheints mir. Mit dem Unterarm blocke ich sowas nicht ...
Stattdessen, versuche ich hier zu zeigen, das ein Uprooten in der Absicht der Technik liegt. Deshalb auch der Kreuzschritt in den Gegner rein. Ich habe hier zwar eine Variante der Technik gewählt, die in der Form so nicht 100% indentisch ist, aber das ist nur Nebensächlich. Es geht um das Schliessen der Distanz und das Kontrollieren des Gegners durch Fassen zum Knie. Deswegen auch "Das Knie Streifen" (das des GEGNERS!). Was ich dann als Konter mache ist eigentlich egal.
Frau am Webstuhl
Besonders hier wird das Prinzip der Spiralförmigen Kraft angewand. Ich gehe in den Gegner mit einer in sich gedrehten Armbewegung (Gua) die den Angriff umlenkt und dabei idealer Weise den Gegner verwringt. So ist es leicht ihn aus der Balance zu bringen. Ich blocke aber nicht einfach einen Arm weg, ich nehme ihn rund auf und hebe ihn an. Auch hier ist der Schritt in den Gegner entscheidend.
Schritt und Tritt
Nicht zwingend als Trittabwehr, aber als solche bestimmt sinnvoller als eben Knie streifen!

Pferdenase tätscheln
Kann man auch einfach als Angriff nehmen und dem Gegner die Nase eindrücken. Entscheidend ist der Einsatz der Hüfte und somit der Ganzkörperkraft.
Schritt zu den 7 Sternen
Wichtigstes Prinzip hier: schrumpfen! Klein werden um dann nach oben zu schiessen und einen netten Uppercut zu platzieren.
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Freitag, 14. Oktober 2011
Qi Shou - Seven Hands - Tang Lang Quan (Praying Mantis)
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Mittwoch, 28. September 2011
Übern Zaun - Nachbetrachtung
Am 24ten und 25ten September haben Friedhelm Tippner und ich ein Projekt in die Tat umgesetzt, dass wir schon lange im Auge hatten. Ein Seminar für unsere Schüler (und interessierte Externe) bei dem einfach mal der Lehrer der Schulen ausgetauscht wird.
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| Friedhelm zeigt eine Bewegung aus dem Liu He Ba Fa |
Am Sonntag war Friedhelm dann bei uns in der Schule und hat seine Unterrichtskonzepte vorgestellt und Einblicke in sein Liu He Ba Fa gegeben. (Im Anschluss an meinen Beitrag, kommen ein paar von meinen Schülern zu Wort und schreiben über das Seminar aus ihrer Sicht.)
| Anwendungen |
Besonders habe ich bei meinem Teil des Seminars in Neuss, auch eben durch das Unterrichten anderer Schüler, die schon alle eine Menge gelernt hatten, viel Lernen können und habe ein Tolles Feedback erhalten. Das bringt mich als Lehrer wieder ein ganzes Stück weiter.
Insgesamt hoffen wir beide, dass noch weitere Lehrer unserem Beispiel folgen mögen und "über den Zaun" schauen.
Hier nun Beiträge von Schülern des Bailung e.V.:
Kai-Ole:
Alles geschieht mit Absicht: Liu He Ba Fa mit Friedhelm Tippner
Am Sonntag ist uns erneut ein großartiges und bereicherndes Seminar geboten worden: Jochen Laoshi hat mit Friedhelm Tippner Laoshi einen Lehrer eingeladen, der es verstanden hat mit viel Witz und sehr anschaulich nicht nur Einblicke in den spannenden Stil der Ying Men Schule Neuss zu geben, sondern vor allem innere Prozesse und die Einsatzmöglichkeiten des Yi, der Intention oder Absicht, wie Friedhelm Laoshi zu übersetzen pflegte, zu vermitteln. Damit hat sich eine tolle Ergänzung der vergangenen Seminar-Highlights zu Routing und Strukturarbeit ergeben.
Im Liu He Ba Fa (6 Verbindungen 8 Methoden) werden Struktur und Spannung durch Spiralkraft erzeugt, die durch die richtige Intention ausgehend von den Füßen durch den ganzen Körper läuft und dann durch das Yi gelenkt werden kann. Neben dem Prinzip der Spiralkraft haben wir auch Wellenbewegungen eingeübt und am Partner ausprobieren können. Diese Prinzipien bieten neue nützliche Perspektiven auch für unserer tägliches Training und lassen sich wohl auch im Taiji und Babu-Tang Lang - Training weiter kultivieren und anwenden. Bereichert wurde das Seminar zudem durch Einblicke in Übungssets aus anderen Stilen, z.B. der Xing Yi - Linie von Friedhelm Laoshi ( „Ta Da“ - Übungen [„großes Schlagen“]). In die überaus komplexe Form des Liu He Ba Fa haben wir einen kurzen Einblick erhalten. Alles in allem also ein inspirierender Tag, der den Horizont wieder einmal ein Stück weiten konnte: vielen Dank!
Dennis:
Moin,
Andreas von Rönn:
Feedback:
Mir hat das Seminar und die Atmosphäre in der ganzen Gruppe zuerst einmal wirklich gut gefallen. Mir hat der offen-freundliche, humorvolle und dabei respektvolle Umgang untereinander sehr zugesagt. Ich habe Dich (Jochen Wolfgramm) als guten Gastgeber und Friedhelm Tippner als erklärungsfreudigen und kommunikativen Lehrer wahrgenommen und ihr standet beide für Fragen, Korrektur und weitere Erklärungen zur Verfügung. Zudem habe ich mich in den gemütlichen und hübsch eingerichteten Räumlichkeiten wohl gefühlt. Soviel zu den äußeren Gegebenheiten. Inhaltlich war das Seminar logisch aufgebaut.
Die Übungen wurden ausführlich und verständlich erklärt, so dass der Kopf soweit erstmal alles verstanden hat (nur der Körper wird eben noch etwas länger dafür brauchen!). Es war gut die Prinzipien zuerst im Einzelnen und anschließend Partnerweise zu üben. Sehr gut hat mir gefallen, dass Friedhelm Tippner stets darauf hingewiesen hat, wie wichtig Yi (Absicht/Wille) [und "dann erstmal lange gar nichts und dann erst irgendwann Qi", bzw. die Erklärung, dass Yi das Qi steuern kann], Muskelspannung statt Anspannung (Verspannung), Körperstruktur und Bewegungsentwicklung (Welle und Spirale) sind und wie wichtig es insbesondere bei Partnerübungen ist, mit den Gedanken bzw. dem Yi ganz bei sich selbst zu bleiben und sich nicht durch die Berührung, Kraft oder Anwesenheit der anderen Person (Übungspartner_In, Angreifer_In) aus dem Konzept bringen zu lassen. Alles Dinge die mir noch schwer fallen und zum Teil sehr neu für mich sind. Das Seminar bot auf jeden Fall weitere gute Anreize, Übungen und Erklärungen zu diesen Thematiken und ich denke, dass ich einige Übungen oder Grundideen ganz stilunabhängig für mich aus dem Seminar mitnehmen kann, so dass mein Körper durch das Fühlen (vorausgesetzt ich übe aufmerksam) diese Prinzipien auch noch zu verstehen lernt.
Am Ende des Seminars noch das erste Bild der Form durchzugehen empfand ich als gute und wichtige Abrundung des Seminars, sozusagen die richtige abschließende Würzung oder Färbung des Seminars, denn ohne auf die einzige Form einzugehen hätte in dem Einführungsseminar definitiv etwas gefehlt, doch so war alles schlüssig. Trotzdem denke ich werde ich das erste Bild der Form (bewusst) schnell wieder vergessen und mich eher den anderen bereits erwähnten Aspekten widmen und versuchen, daraus etwas für mein eigenes Training mitzunehmen sowie ebenfalls für mein geschichtliches Interesse an den chinesischen Kampfkünsten, das auf jeden Fall an diesem Tag ein wenig größer wurde.
Einziger Nachteil (den ich allerdings immer wieder bei verschiedensten Einführungs- oder Schnupperseminaren erlebe) war, dass durch die vielen ausführlichen Erklärungen die Bewegung manchmal etwas zu kurz kommen. Dadurch wurden meine Muskeln abwechselnd warm und wieder kalt, was zunehmend ein leichtes körperliches Unbehagen (etwa Verspannung, Steifheit, Müdigkeit, sinkende Konzentration) bei mir verursachte. Aber wie gesagt, das habe ich schon öfters erlebt und dass sind, denke ich, die zwei Seiten eines Einführungsseminars. Ich hätte mich gerne mehr bewegt, doch ich bin froh über die vielen Erklärungen und Anekdoten und hätte nichts davon vermissen wollen. Wie Friedhelm Tippner sagte muss ja eben zuerst eine Grundlage geschaffen werden, über die man dann gemeinsam reden kann. Dieses ist Ihm, denke ich, gut gelungen.
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Donnerstag, 1. September 2011
Adam Hsu über "Purity of Styles"
"Although a good many people come to me hoping to resolve uncertainties about the purity and health of their Kung Fu, a significant number deeply believe what they practise is 100% pure. What are the elements of these convictions? Basically, we see three ...
1. They believe in their styles, whether legendary or obscure, or their masters, whether world-famous or low profile. Some students are evensworn, closed-door disciples, their relationship to the master officialy sealed through a formal initiation ceremony.
2. Many believe their form is pure and traditional for a number of reasons. It is famous. It has one hundred and eight movements. Not one move is missing or incomplete. Or they've learned many of it's forms, sometimes a great many. If the style has twenty-one, they do them all. And don't forget the weapons!
3. They believe with a sincere heart. Their lives and practice reflect this dedication. If their martial arts histories include other systems, they were only temporary diversions. Now they're on the right path. They attend tournaments, read books, some in Chinese, subscribe to magazines, watch all the Kung Fu movies, and own a good collection of videotapes and DVD's. Their Kung Fu must be pure.
These factors however, are all external to the Kung Fu itself. Therefore these are not reliable indicators. To judge the purity of a person's Kung Fu, I must see him practice. Only from watching his punching, kicking, turning, stepping, jumping - only from his movement - can I tell if what he does is pure KungFu or not. [...]
For this reason, I treat a practioner's personal history - meaning his master, style and forms - like name-brand clothing. With enough money, anyone can shop at Macy's. But wearing the most stylish clothing does not automatically transform you into a fashion model nor does it necessarily make you beautiful. How do you carry yourself? Are your movements gracious and graceful? What about expression on your face, the look in your eye? Designer clothing with "stiff" and "sour" will not be flattering and could make you look worse. Likewise, incorrect practise of as many forms as you want in any great style you admire can make you worse, not better."
(Adam Hsu, Lone Sword against the cold, cold sky, Santa Cruz, 2006)
Ich finde diesen Passus aus seinem Buch deshalb bemerkenswert, da er tatsächlich auf so viele Kung Fu Praktizierende zutrifft.
Weitere Meinungen hierzu wären schön ...
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Montag, 15. August 2011
Kai-Ole: Trainingscamp in Porto, 2011
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Sonntag, 24. Juli 2011
Alex Cheng Laoshi in Deutschland!
Laoshi Cheng is one of Wang Chieh Laoshis oldest Students and highly skilled in both of Tang Lang and Taiji.
His focus in this Seminar will be the Basics of Gong Fu: Rooting, Structure, Alignment and Basic Movements. He will teach exercises to gain Insight in those Topics as well as Partnerdrills such as Pushhands, Applications and RouShou.
Place: School of Bailung e.V.
Time: 27th of August
Price: 65 €
Every Level of Gong Fu Practisioner is welcome!
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Montag, 4. Juli 2011
Ein Seminar der besonderen Art - offener schul- und systemübergreifender Workshop im September:
ÜBER DEN ZAUN ...
Babu Tang Lang (8 Schritte Gottesanbeterin-Stil) und Liuhe Bafa (Stil der 6 Harmonien und 8 Methoden)
Ein ungewöhnliches Projekt: An einem Wochenende im September tauschen zwei befreundete Kampfkunst- Schulen ihre Lehrer (!) aus, um ihren SchülerInnen stilübergreifend eine Gelegenheit zu bieten, den jeweils "anderen" Stil in Theorie und Praxis kennen zu lernen - interessierte Gäste aus anderen Gongfu- oder Kampfkunst-Richtungen sind natürlich auch willkommen.
Am ersten Seminartag ist Jochen Wolfgramm von der Bai Lung-Schule Osnabrück Gastlehrer in der Neusser Ying Men-Schule und führt dort die SchülerInnen in den 8 Schritte Gottesanbeterin-Stil ein, am zweiten Seminartag stellt Friedhelm Tippner den Bai Lung-SchülerInnen in deren Räumlichkeiten das 6 Harmonien 8 Methoden-Wasserstilboxen vor.
Der Unterricht wird jeweils so aufgebaut, daß er einem typischen Training mit allen stilspezifischen Eigenheiten entspricht, d.h., Warming-up, Jibengong, Bufa, Shenfa, Qigong (optional), Partner- und Anwendungsübungen und einem Teil Formenlauf, ergänzt mit kurzen theoretischen Einschüben zu Prinzipien, Historie etc. Durch den größeren Zeitrahmen wird gewährleistet, daß allen TeilnehmerInnen ein umfassender Überblick zum jeweiligen Stil geboten werden kann.
Da die Teilnehmeranzahl begrenzt ist, wird um verbindliche(!) Anmeldung per Email gebeten.
Veranstalter, Gastgeber und Referenten übernehmen keinerlei Haftung.
WANN: 24./25. September 2011 - Samstags und Sonntags jeweils von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr incl. Pausen
WO: Samstag: Ying Men-Schule Neuss, Am Alten Bach 18, 41470 Neuss (http://www.yingmen-schule.de/)
Sonntag: Bai Lung-Schule Osnabrück, Hannoversche Straße 18, 49084 Osnabrück (http://www.bailung.de/)
WIEVIEL:
Die Seminargebühr beläuft sich (für Samstag ODER Sonntag) für die SchülerInnen der ausrichtenden Schulen auf 60,- und für Gäste auf 70,- Euro, die Gebühr für die Teilnahme (optional) an beiden Tagen beträgt 100,- bzw. 120,- Euro. Die Seminargebühr ist vor Ort in bar zu entrichten.
WER:
Jochen Wolfgramm: 8 Schritte Gottesanbeterin-Stil
Friedhelm Tippner: 6 Harmonien 8 Methoden-Wasserstilboxen
WAS:
Babu Tang Lang Quan (Acht Schritte Gottesanbeterin-Stil) ... ... wurde etwa 1920 aus dem Meihua Tang Lang Quan (Pflaumenblüten Gottesanbeterin-Stil) entwickelt; dieses schon länger bestehende System wurde einer umfassenden Revision unterzogen und stark gekürzt. Zusätzlich wurden weitere Prinzipien aus dem Tongbeiquan, Baguazhang, Xingyiquan und vor allem aus dem Taijiquan integriert; so entstand ein neuer Stil, der sich auf 10 Handformen stützt und als wichtigsten theoretischen Hintergrund die 12 Schlüsselwörter sowie 8 harte und 12 weiche bzw. 7 lange und 8 kurze Techniken beinhaltet.
Beim Babu Tang Lang Quan handelt es sich um eine Kampfkunst, die viel Aufmerksamkeit auf die Entwicklung der Fähigkeiten "Spüren, Aufnehmen, Manipulieren und Interagieren" legt. Beim Training stehen daher auch weniger athletische und akrobatische Techniken im Vordergrund, sondern schlicht und einfach die Wahrnehmung des eigenen Körpers und später den des Partners/Gegners. Verbreitet ist der Stil heute hauptsächlich in Taiwan.
Xinyi Liuhe Bafa Quan (6 Harmonien 8 Methoden, auch als Wasserstilboxen bekannt) ... ... wurde öffentlich erstmals um 1930 von Großmeister Wu Yihui (1887-1961) in Shanghai und Nanjing unterrichtet und gilt daher neben den bekannteren Systemen Taijiquan, Baguazhang und Xingyiquan als einer der jüngsten Neijia-Stile - dennoch ist es gerechtfertigt anzunehmen, daß Liuhe Bafa älter als z.B. Taijiquan ist: Es wurde lt. Überlieferung vom daoistischen Weisen Chen Tuan begründet, welcher um 871 - 989 auf dem Huashan gelebt haben soll; dort wurde es innerhalb der daoistischen Gemeinschaften bis zum obigen Datum im Verborgenen tradiert.
Die (einzige) Form besteht aus 66 Bildern mit langsamen Sequenzen, die an Taijiquan, schnellen Schritt- und Spiralbewegungen, die an Baguazhang und explosiven Fajins, die an Xingyiquan erinnern. Dies erklärt die oft gehörte Vermutung, Liuhe Bafa sei eine "Mixtur" aus diesen 3 Stilen, was aber nicht der Fall ist - es ist ein eigenständiges System, in dem die Kultivierung des "Yi" (Intention) eine entscheidende Rolle spielt: "... gebrauche Yi anstelle von Kraft", Yi kommt noch vor Qi. Während die 6 Vereinigungen/Harmonien (Liuhe) eine Anleitung zur “inneren” Schulung darstellen, versorgen uns die 8 Methoden (Bafa) mit den nötigen Werkzeugen der “äußeren” Umsetzung. Man sollte sie als unterschiedliche Aspekte bzw. Qualitäten des “Natürlichen Zustandes”, zu dem es wieder zurückzukehren gilt, verstehen.
WIE MELDE ICH MICH AN:
Die Anmeldung erfolgt bitte ausschließlich per E-Mail.
Die SchülerInnen der beiden Schulen melden sich bei ihrem jeweiligen Lehrer an.
Gäste melden sich für den Großraum Neuss (samstags) unter
Die Anmeldung gilt als verbindlich!
ANMELDESCHLUSS: Ist der 10. September, danach können leider keine Anmeldungen mehr berücksichtigt werden.
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Montag, 27. Juni 2011
Sparringstreff in Herne beim GEA Happel

Am gestrigen Sonntag haben sich 7 Bailung Kung Fu Schüler auf den Weg nach Herne gemacht, um mit den Schülern der Kung Fu Gruppe des GEA Happel von Christian Kubiak ein gemeinsames Training und anschliessendem Sparring zu absolvieren. Pünktlich angekommen, ging es um 12.30mit dem Training unter der Leitung von Christian los. Ausgiebiges Aufwärmen, einfache Kombos, Partnertechniken. Von kurzen Breaks begleitet ging es auf das Sparring zu: erst auf 2 Kampfflächen und dann nochmal auf einer großen. Wie die Male schon zuvor, haben alle beteiligten Schüler sich vorbildlich verhalten: es stand jederzeit der Spass und das gemeinsame Trainingserlebnis im Vordergrund und nicht irgendein aufgemotztes Ego. Jeder konnte sehr viel aus dem Training ziehen und das Sparring mit Vereinsfremden Leuten ist einfach enorm wichtig und gewinnbringend.

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Freitag, 3. Juni 2011
Schüler vereitelt Handtaschenraub
Eine kuriose Geschichte hatte am Mittwoch Jan zu erzählen:
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Donnerstag, 2. Juni 2011
2 Jahre ohne Mike ...

Heute vor 2 Jahren ist mein Lehrer und enger Freund Mike Martello verstorben. 2 Jahre ohne sein Lachen, seine aufmunternden Worten, ohne seine Ratschläge und ohne sein Training.
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Sonntag, 29. Mai 2011
Prüfungen bestanden!
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Freitag, 27. Mai 2011
Dienstag, 10. Mai 2011
Seminar 12 Mantis Bahnen - Rückblick von Peer
Am letzten Wochenende hat uns unser Lehrer Jochen Wolfgramm Laoshi die Möglichkeit gegeben, die "12 Bahnen", oder auch "Roads" in Form eines zweitägigen Seminars zu erlernen und zu vertiefen und ich versuche mal in diesem Blogeintrag meine Erinnerungen und Erfahrungen so subjektiv wie irgend nur möglich wiederzugeben, denn ich fand das Seminar echt gut!
Am Samstag startete das Seminar leider wegen leichten Komplikationen der Reservierung der Sporthalle nun doch in den eigenen Trainingsräumen des Vereins, aber anders wie befürchtet reichte der Platz dicke aus.
Gestartet wurde natürlich bei der 1. Bahn, auch wenn schon alle Teilnehmer die ersten drei Bahnen in und auswendig kannten, doch zwischen "kennen" und "können" liegen ja nun leider oft Jahrzehnte und so konnten die ersten drei Bahnen nochmals weiter vertieft werden.
Gleich bei der ersten Bahn kamen schon Fragen auf, die aber von Anfang bis Ende des Seminars mit der nötigen Ausführlichkeit von Jochen Wolfgramm Laoshi beantwortet und geklärt wurden. Für mich positiv auffällig bei diesen Fragen war, dass Laoshi stets sehr weit ausgeholt hat um die Fragen zu beantworten, was schon eine g
ewisse Begeisterung zeigte und, dass Laoshi über jede Frage nicht übertrieben hastig antwortete à la: ich habe es so gelernt, so ist es, sondern vielmehr mit eigener Logik und mit eigenem überdenken Antwortete.
Somit blieben keine Fragen ungeklärt und wenn sich doch noch ein Fragezeichen in dem Gesicht eines Schülers abzeichnete, wurde noch einmal auf die Frage eingegangen.
Zusätzlich wurde uns auch noch erklärt, woher die 12 Bahnen ursprünglich kamen, aus welchen Tang Lang Stilen die einzelnen Techniken überhaupt zusammenfließen und wie Mike Martello Laoshi sie nach Jahren wieder seinen Schülern vermittelte... denn sonst hätten wir dieses Wochenende kein Seminar haben können.
Da diese zusätzlichen Erläuterungen nicht gerade wenig Zeit in Anspruch nahmen, mussten die letzten drei Bahnen auf den Sonntag verschoben werden und somit endete ein ganz schön anstrengender Tag, für den der wollte, noch im Garten von Laoshi, um den Magen mit Gegrilltem zu füllen und natürlich um weiter im Thema Musik fortgebildet zu werden. ;)
Der Sonntag startete planmäßig, wie am Vortag besprochen (hust), um 12 Uhr, doch kam ich aus unerklärlichen Gründen leider eine Stunde zu spät und es ging direkt mit den letzten drei Bahnen: 10, 11 und 12 weiter.
Am Sonntag waren wir leider nur 6 Leute, aber dafür konnte Laoshi umso ausführlicher verbessern, denn nach den letzten Bahnen ging es in den neuen Trainingsraum, um mit Schonern und entsprechender Ausrüstung die Anwendungen zu trainieren.
Hierbei zeigte sich sehr gut, wo die kleinen Details und Kniffe in den Techniken sitzen, denn gerade wenn man etwas schmächtiger ist wie ich, ist die körperliche Kraft oftmals nicht genug, um einen Marvin, oder Dennis zu fall zu bringen. ;)
Laoshi hat die Anwendungen stets sehr realistisch gehalten, uns zig Variationen der Techniken gezeigt und uns durch Geschichten oder fiktive Situationen verdeutlicht, dass es im Kampf eh immer anders kommt als man vorher denkt oder womöglich plant (Stichwort: Formen).
Somit war beispielsweise auch "Kao" auf einmal in vielen Techniken versteckt die schon bekannt waren und es zeigte sich, wie variabel und verzweigt die einzelnen Techniken und Bahnen eigentlich miteinander sind.
Darüber hinaus gab uns Laoshi auch seine ganz persönliche Bedeutung für die Bahnen mit auf den Weg, so seien die Bahnen "das Zwischenstück zwischen Formen und Anwendung bzw. Kampf", was für mich noch einmal die Wichtigkeit der Bahnen zeigte und somit den Ehrgeiz beim Praktizieren vielleicht sogar noch steigert... falls sich doch mal die Frage stellt: was übt man in der Freizeit?
Denn somit sind die Bahnen ein super Werkzeug um Techniken oder auch Prinzipien, die in unseren Formen ja überall auch drin vorkommen zu verbessern und somit erklärte Laoshi noch im abschließenden Gespräch am Sonntag, dass man sich einfach beliebige Bahnen basteln könne, in denen man ganz einfach die Techniken einbaut, die man vertiefen und üben möchte bzw. die man noch nicht so gut beherrscht wie manch andere Techniken in einer Form.... oder überhaupt.
Genug der wirren Worte, ich hoffe ich konnte einen guten Einblick in ein Seminar voller wichtiger Informationen geben, dass dem Einen oder Anderen vielleicht sogar mehr gebracht hat, als ein China-Aufenthalt. ;)
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